Süchtig oder Sucht kommt von „siech“.

Dies beschreibt einen eher allgemeinen Zustand des Leidens an etwas oder ein Art der Schwäche. Nach dem Online-Lexikon Wikipedia stand das Wort „Sucht“ von seiner Bedeutung her ganz allgemein und nicht weiter spezifiziert für Krankheit und bezieht sich auf „einen an körperlichen Gebrechen, an sich selbst, an anderen, an den Umständen leidenden Menschen“. Suchterkrankungen, so wie wir sie heute verstehen, zeigen i.d.R. alle sog. „Symptome“. Diese sind oft eher unspezifisch und könnten auch auf andere Ursachen zurückgeführt werden. Häufig lässt erst das ganze Bild die Suchterkrankung erkennen.

Etwas genauer bezeichnet „süchtig“, „Sucht“ eine Art der Lebensgestaltung, Lebensstil, bei der das Leben immer stärker nur noch um ein Thema kreist, bis es absolut zentral ist und für anderes kein Raum mehr übrigbleibt. Dabei werden mit dem Suchtverhalten zunehmend die Probleme „gelöst“, die leider dadurch erst noch umso mehr verfestigt werden. Das entstandene Ungleichgewicht, die Droge wird zum Selbstzweck von dem das alles Wohl,  Glück, Zufriedenheit, Beziehung, Leistung abhängen! Dann spricht man von Erkrankung, einer gefährlichen Erkrankung die, wenn man sie nicht stoppen kann, unweigerlich zum Tode führt.

Sucht hat grundsätzlich viele Facetten und Gesichter, jeder Betroffene hat einen anderen Auslöser für sein Suchtverhalten. Daher kann ich auf diese Frage nur für den Einzelnen eine  zufrieden stellende Antwort finden. Dies geschieht i.d.R in einem persönlichen Gespräch. Über Informationen und Tests, die Sie sich im Internet, in der Literatur oder eben in einem persönlichen Gespräch holen, können Sie dann selbst Ihr eigenes Verhalten bewerten.
  • Hatten Sie schon mal das Gefühl, dass Sie Ihren Alkoholkonsum reduzieren sollten?
  • Illegale Drogen haben Sie ausprobiert und überraschend stark Gefallen gefunden daran?
  • Haben Sie sich schon darüber aufgeregt, wenn andere Leute Ihr Konsumverhalten kritisierten?
  • Hatten Sie schonmal wegen Ihres Konsums von Alkohol oder Medikamenten Gewissensbisse?
  • Haben Sie am Morgen nach dem Erwachen schon gleich wieder zur Flasche gegriffen um den „Kater“ abzustellen?
Die Wahrscheinlichkeit für Missbrauch steigt umso stärker je mehr dieser Fragen Sie mit „ja“ beantworten können. Sobald Sie den Eindruck haben, etwas stimmt nicht, nehmen Sie Kontakt auf und klären Sie die Frage um Sicherheit zu bekommen.

Jeder stellt sich diese eine Frage, sobald er/sie der in seinem eigenen Konsumverhalten von Alkohol, einer Droge, ein Problem erahnt. Das unsicher Gefühl entsteht und erste Frage tauchen im Kopf auf. Nun gilt es zu klären, welche Bereitschaft Sie zu Veränderung haben. Ausschlaggebend wird an dieser Stelle sein, welches persönlichen Lebensziel Sie für sich gesetzt haben, welches Berufsziel Sie sich noch vorgenommen haben.

Grundsätzlich müssen abhängige Menschen immer selbst zu dem Beschluss kommen, etwas verändern zu wollen. Wenn die Partner oder Freunde versuchen das Suchtverhalten direkt zu beeinflussen oder gar das Suchtmittel zu entziehen, bedeutet die eigentlich immer wieder, sie werden scheitern und Auseinandersetzungen werden sich fortsetzen.

Das heißt aber nicht, dass ein anderer nur hilflos dem Geschehen gegenüber steht. Die gute Nachricht ist: Angehörige sind oft maßgeblich daran beteiligt, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Ihre Lieben Hilfe annehmen und sich positiv entwickeln.

Bereits einfache Wortwahl bewirkt schon erste positive kleine Veränderungen und die Situation entspannt sich. Der Prozess sollte aber von einer Fachkraft weiter begleitet werden um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurück zu fallen.

Im Zusammenhang mit Sucht oder Abhängigkeit spricht man in der Regel nicht von einer Heilung. Ziel ist es meist, in der Zusammenarbeit von Klient und Berater/Therapeut, eine Abstinenz oder allgemein eine Veränderung des Verhaltens zu erreichen, die der oder die Betreffende als eine Bereicherung seines Lebens betrachtet, dadurch dass ihm oder ihr sich wieder neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen. Dadurch kann aber das Geschehene nicht rückgängig gemacht werden, das schädliche Verhaltensmuster kann aber gestoppt werden und dadurch entsteht die neue und gesunde Perspektive als ein fortschreitender Entwicklungs-Prozess im Leben des Betroffenen!

Da jeder Mensch anders ist, kann sich im Laufe der Zeit sogar ein Ziel verändern. Meist wird jeweils am Ende einer Sitzung vereinbart, wie es weiter geht.

Ausprobieren ist das A und O!

Es kommen häufig Menschen, die verschiedene Seiten in sich tragen mit allen Fähigkeiten, Fehlern, aber auch Fertigkeiten und Stärken! Z.B. Eine Seite, die zweifelt oder unsicher ist, und gleichzeitig aber auch eine Seite, die hoffnungsvoll ist. Das heißt dann an der Stelle, Ihre Zweifel haben Sie mit vielen anderen gemeinsam. Genauso wie Ihre Hoffnungen.

Wir werden gemeinsam für Sie nach hilfreichen und passenden Schritten suchen auf dem Weg zu einer passenden Lösung. Dabei sind Ihre eigenen Zielvorstellungen und Erfahrungen sehr wichtig, denn letztendlich sind Sie und bleiben Sie verantwortlich in eigener Sache und haben Ihr eigenes Lebensziel vor Augen.

Die Ergebnisse der Beratung und Behandlung von Suchterkrankungen sind inzwischen sehr gut wissenschaftlich dokumentiert, auch im Hinblick auf die Erfolgschancen.

Ganz allgemein, zeigt sich in vielen Untersuchungen, dass etwa 2/3 aller Klienten, die sich selbst zu einer Beratung/Behandlung entschlossen haben, von dieser profitieren.

Hierzu ist der allerwichtigste Faktor für den Erfolg Ihre Motivation und die persönliche Einstellung sowie Ihre Anstrengungsbereitschaft.

Das ist ein Gedanke, den sicherlich die meisten Menschen schon gedacht haben, die sich mit einem Suchtproblem beschäftigen,  „Ich kann es jederzeit bleibenlassen, wenn ich nur will!“ Tatsächlich verhält es sich damit aber anders.

Der Vorsatz oder die Aufforderung „sich zusammen zu nehmen“ ist nicht wirklich hilfreich! Denn für den oder die Betroffene ist das Suchverhalten schon eigentlich eine Art sich zusammen zu nehmen. Die Person kontrolliert sich quasi selbst über das Suchtmittel und „reguliert“ sich in Richtung auf ein erwünschtes Erleben: Beispielsweise würden viele den folgenden Satz bejahen „Ich kontrolliere mich, um die Balance zu halten, zwischen meinen eigenen Bedürfnissen und den Anforderungen, die sich mir stellen.“ Der Versuch der Kontrolle ist es, der immer wieder dazu führt, in das Suchtverhalten zu gleiten, da der Wirkungseffekt des Suchtmittels seine eigene Dynamik entwickelt wie eine Art „Eigenleben“ , es bekommt eine Art „Macht“ über Sie. Die Drogenwirkung verändert die Wahrnehmung immer stärker und das Konsumverhalten steigert sich demzufolge zwangsweise.

Erst wenn Sie sich eingestehen werden, dass dieser Ansatz versagt hat, Ihnen gar nicht zur Selbstkontrolle gedient hat, erst dann beginnt die Chance mit neuen Ressourcen den Teufelskreis zu durchbrechen und „richtig und falsch“ neu zu definieren. Leider gibt es Faktoren, die dafür sorgen, dass alles so bleibt wie es war, aber die gute Nachricht ist: es geht auch anders und es gibt Menschen, die das schon mal geschafft haben!

Daneben gibt es auch noch andere Faktoren, die ein Suchtverhalten aufrechterhalten: Bei einer körperlichen Abhängigkeit kann es kurzfristig eine Notwendigkeit sein, z.B. weiter zu trinken, um Entzugssymptome zu vermeiden.

Sie können sich jederzeit anmelden. Gerne kontaktieren Sie mich, vielleicht in einem Termin des „Mein Routen-Planer“ und wir besprechen gemeinsam Ihre Vorstellungen.

Sucht ist eine alte Bezeichnung für den heutigen gängigeren Begriff Abhängigkeitserkrankung. Abhängig ist eine Person sobald sie von einem Suchtmittel körperlich oder auch psychisch abhängig ist, einen krankhaften Drang spürt Suchtmittel einzunehmen mit einer entsp. Symptomatik, wie beispielsweise Entzugserscheinungen die einen deutlichen Stellenwert als Krankheit besitzt.

Sie können Ihr Familienmitglied ansprechen, ob er oder sie zusammen mit Ihnen bereit wäre zur Suchtberatung zu gehen, bei mir wäre das über den online Kontakt möglich und ggf. nutzen Sie dazu zuerst das Erstgespräch “ Mein Routen-Planer“ (20 Minuten Zeit geschenkt).

Sie können eine Beratungsstunde (Dauer 50 Minuten) bei mir zu 90,00 € bekommen. Ggf. nutzen Sie zuerst das Erstgespräch „Mein Routenplaner“ (20 Minuten Zeit schenke ich Ihnen!).

Der Umgang mit Rückfällen sollte ja eingeübt werden, dass es nicht zu einem Total-Absturz kommt und Sie selbst sich immer zu helfen wissen in jeder Lebenslage. Eine Geldzurückgarantie kann ich Ihnen da leider nicht bieten. Eher biete ich Ihnen die Motivation dafür weiterzumachen mit dem Beratungsziel!

Selbstverständlich gibt es eine Schweigepflicht bei mir! Sie gilt jeder anderen Person gegenüber, ganz nach Recht und Gesetz wie Sie es auch von Ihrem Arzt her kennen. Vorrang hat für mich Ihr Schutz in der Anonymität, die ich Ihnen anbiete!

Sie buchen die Anzahl der Beratungseinheiten, die wir miteinander besprochen haben im Erstkontakt „Mein Routenplaner“. Die Beratung beginnt dann, sobald ich den vereinbarten Betrag bei mir als eingegangen verzeichnen kann, und die geplanten Sitzungstermine können  wie vereinbart starten! Wenn Sie sich dazu entscheiden nur wenige Stunden ihrer bezahlten Stunden zu nutzen, steht es Ihnen frei, zu einem späteren Zeitpunkt den restlichen Teil für sich in Anspruch zu nehmen, eine Rückerstattung ist nicht vorgesehen.

Notfälle müssen grundsätzlich immer zeitnah und sofort behandelt werden können. Bei mir handelt es sich um ein reines Online-Angebot, das somit keine Not-Versorgung vor Ort sofort am Menschen (Behandlung von Krampfanfällen, Psychosen oder Selbstmordgefährdung, Vergiftungserscheinungen) gewährleisten könnte. Hierzu habe ich den button installiert: „Hilfen bei Drogennotfällen“ und rate Ihnen im Falle eines Notfalles immer die 112 anzurufen!